Autor:
Andreas
Veröffentlicht am:
December 30, 2026
Lesezeit:
8 Min

„Sollen wir das in Webflow machen oder lieber ‘richtig’ mit Sanity und Astro?“ Diese Frage kommt fast bei jedem größeren Projekt. Und die ehrliche Antwort lautet nicht „das eine ist besser“, sondern: Es kommt darauf an, wer die Seite pflegt, wie sie wächst und wo dein Budget hin soll. Ich baue mit beiden Ansätzen, hier ist mein Entscheidungsraster ohne Fanboy-Gerede.
Webflow ist wie ein sehr gut ausgestattetes Fertighaus. Sanity + Astro ist der Architektenbau: mehr Freiheit, mehr Aufwand, mehr Verantwortung.
Für 80 % der klein- und mittelständischen Websites, die ich baue, ist Webflow schlicht die wirtschaftlich klügere Wahl. Nicht weil es „einfacher“ ist, sondern weil das Verhältnis aus Ergebnis, Tempo und Folgekosten stimmt.
Der größte Denkfehler ist, nur die Baukosten zu vergleichen. Die eigentliche Frage ist: Wer kümmert sich in zwei Jahren um die Seite?
Webflow nimmt dir Hosting, Sicherheit und Updates ab. Das ist im Preis drin. Bei Sanity + Astro bist du (bzw. dein Dienstleister) für Dependencies, Builds, Hosting-Setup und Aktualität selbst verantwortlich. Das ist kein Nachteil, aber es ist ein laufendes Commitment, das viele bei der Entscheidung ausblenden.
Wenn eine designstarke Seite schnell live soll und ein nicht-technisches Team sie selbst pflegt → Webflow. Wenn viel, mehrsprachiger oder mehrfach ausgespielter Content auf maximale Performance trifft und Dev-Ressourcen da sind → Sanity + Astro.
Und ganz oft ist die richtige Antwort: mit Webflow starten, sauber gebaut, und erst wechseln, wenn das Projekt es wirklich verlangt. „Richtig“ ist nicht das Komplizierteste, sondern das, was zu deinem Team und deinem Ziel passt.
Unsicher, was für dein Vorhaben Sinn macht? Erzähl mir kurz davon – ich sag dir ehrlich, welcher Weg dir Geld und Nerven spart.

Ja. Ein häufig sinnvoller Weg ist: mit Webflow sauber starten und erst wechseln, wenn das Projekt es wirklich verlangt. Etwa bei stark wachsendem, mehrsprachigem oder mehrfach ausgespieltem Content. Wichtig ist eine saubere Inhaltsstruktur von Anfang an, dann bleibt der Umzug überschaubar.
Rein technisch kann Astro schlankere, schnellere Seiten ausliefern, weil alles maßgeschneidert ist. Webflow ist bei sauberer Umsetzung aber schnell genug für die allermeisten Marketing- und Firmenseiten. Der Performance-Vorsprung von Astro lohnt sich vor allem bei sehr großen oder anspruchsvollen Projekten.
Webflow ist eine visuelle All-in-one-Plattform (Design, CMS und Hosting in einem). Sanity + Astro ist ein entkoppelter Ansatz: Sanity hält die Inhalte, Astro baut daraus eine individuell programmierte, sehr schnelle Website. Mehr Freiheit, aber auch mehr Aufwand und Wartung.